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Abwasser & Gartenwasser

Mechanische und biologische Reinigung des Schmutzwassers

Erstaunlich, wie viel Wasser wir tagtäglich verbrauchen: zum Duschen, Wäsche waschen, für die Toilettenspülung und vieles mehr. Hinzu kommen Industrie- und Gewerbeabwässer. Diese riesigen Mengen an Abwasser müssen gesäubert werden. Mit dem modernen Abwassermanagement der Stadtwerke Landsberg sorgen wir dafür, dass das gesamte Abwasser Tag für Tag gesammelt, aufbereitet und in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Dadurch wird die Umwelt und unser Grundwasser nachhaltig geschont.

Modern und unverzichtbar – die Kläranlage der Stadtwerke Landsberg

Das Klärwerk (genaue Ortsbezeichnung), das auf mechanisch-biologischer Basis funktioniert, reinigt zurzeit das Abwasser von rund 40.000 Bewohnern in den Gebieten der Stadt Landsberg, den Fuchstal-Gemeinden und der Pürgener Gruppe. Das Abwasser aus Industrie und Gewerbe erhöht die Kapazität noch einmal um 10.000 Einwohnergleichwerte. Pro Tag sind das über 10.000 Kubikmeter Abwasser, die in der Kläranlage ankommen und gereinigt werden. Bei Regenwetter wird’s natürlich mehr: Dann erhöht sich die Menge ganz schnell auf 40.000 Kubikmeter. In den letzten Jahren haben wir durch umfassende Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen dafür gesorgt, dass unser Klärwerk dem neuesten Stand der Technik entspricht. Das soll auch so bleiben: Auch in Zukunft wird die Stadt Landsberg in den weiteren schrittweisen Ausbau investieren.

Kann ich mein Gartenwasser von der Kanalgebührenberechnung abziehen? Wo ist das geregelt und wer hilft mir dabei? Diese Fragen kommen öfter und wir helfen Ihnen einen klaren Überblick zu haben.


Nach § 10 Abs. 2 der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Stadtwerke Landsberg KU (BGS-EWS) können nachweislich auf dem Grundstück verbrauchte oder zurückgehaltene Wassermengen von der Abwassermenge (= Menge an verbrauchtem Wasser gemäß Wasserzähler) abgezogen werden.


Der Abzug ist lt. § 10 Abs. 4 BGS-EWS generell ausgeschlossen:

• bis zu einer Wassermenge von 12,0 m³ jährlich (auch bei eingebautem Abzugszähler),

• für hauswirtschaftlich genutztes und

• zur Speisung von Heizungsanlagen genutztes Wasser.


Der Nachweis der verbrauchten und der zurückgehaltenen Wassermengen muss vom Gebührenpflichtigen erbracht werden.

In der Regel ist ein Abzug des Gießwassers im Garten oder z. B. für den Gartenteich mit Versickerung des Wassers im Garten möglich. Dieser Nachweis erfolgt durch einen Gartenwasserzähler, der die hierfür verbrauchte Wassermenge erfasst.

Ein Pauschalabzug für Gartenwasser (z. B. anhand der Grundstücksgröße) ist nicht möglich, da der Bedarf an Gießwasser je nach Art und Umfang der Bepflanzung sowie des individuellen Gießverhaltens sehr unterschiedlich ist.


Wann ist die Installation eines Gartenwasserzählers sinnvoll?

Ungeachtet der Installationskosten eines Gartenwasserzählers und der Kosten für die Montage einer Zähleranschlussgarnitur, durch die Stadtwerke Landsberg (ca. 200 € - 300 € zzgl. MWSt.), ist der Einbau eines Gartenwasserzählers (mit einem Dauerdurchfluss bis 4 m³/ h) erst ab einem jährlichen Gartenwasserverbrauch von mindestens 47 m³ sinnvoll, da die Zählergrundgebühr 53,50 €/ Jahr (zzgl. MWSt.) beträgt.

Die Abwassereinleitungsgebühr beträgt demgegenüber derzeit 1,46 €/ m³.

Und übrigens: Nutzen Sie lieber das Regenwasser zum Gießen Ihrer Pflanzen. Denn unser Trinkwasser ist aufgrund des Härtegrades nicht zum Gießen empfohlen.

Hier erhalten Sie alle Informationen zum Kanalnetzanschluss.