Energiedienstleistungen

Energiespartipps

Energiesparen: Clevere Tipps für Ihren Haushalt

Heizkosten und Stromkosten können in fast jedem Haushalt noch gesenkt werden. Oft genügen dafür schon ein paar ganz leicht umzusetzende Tipps. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Tricks, mit denen Sie Strom-, Wasser- und Heizkosten senken können. Dadurch sparen Sie bares Geld, erhöhen Ihre Energieeffizienz und leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

  • Stromspartipp 1: Helle Köpfe sparen beim Licht

    Durch moderne Leuchtmittel, wie Energiesparlampen, Halogenlampen oder LED-Lampen sparen Sie beim Licht. Mit Energiesparlampen senken Sie den Stromverbrauch für Ihre Beleuchtung um bis zu 80% im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirne. Und noch ein Tipp: Schalten Sie das Licht überall dort aus, wo es nicht brennen muss. Auch das trägt zur Einsparung bei.

  • Stromspartipp 2: Vermeiden Sie Stand-by

    Viele Geräte in Ihrem Haushalt sind noch an, obwohl sie eigentlich schon abgeschaltet wurden. Vor allem Fernseher verbrauchen im Stand-by-Betrieb immer noch viel Strom. Auch Mikrowellen, Stereo-Anlagen, Computermonitore, DVD-Recorder oder Satelliten-Receiver laufen meist auf Stand-by weiter. Das verbraucht unnötig viel Energie. Mit einer Steckerleiste mit Schalter oder einer Master-Slave-Leiste kappen Sie diesen Stromfressern die überflüssige Energie und sparen viele Euros.

  • Stromspartipp 3: Kochen mit Deckel

    Beim täglichen Kochen lassen sich Einsparungen von bis zu 60% erreichen. Achten Sie beim Kochen darauf, dass die Töpfe und Pfannen (am besten Edelstahl, Aluminium oder wärmegedämmtes Kochgeschirr mit Sandwichböden) ganzflächig und eben aufliegen und dass die Größe von Topf und Platte zusammenpasst. Ist die Platte deutlich größer als das Kochgeschirr, verpufft eine Menge Energie.

    Bei Portionsgrößen für mehr als zwei Personen ist es energiesparender, das Essen auf dem Herd und nicht in der Mikrowelle zu erwärmen. Beim Kochen einen Deckel zu benutzen, kann Ihnen 70 - 80% Energieeinsparung ermöglichen. Auch beim Backen können Sie Strom sparen: Moderne Backöfen müssen in der Regel nicht mehr vorgeheizt werden. Und dank guter Isolation der neuen Geräte können Sie je nach Back- oder Gartemperatur den Ofen auch schon fünf bis zehn Minuten vor Ende der Zeit abschalten und die Restwärme effektiv nutzen. So sind beim Backofen bis zu 20% weniger Energieverbrauch möglich.

  • Stromspartipp 4: Sparen mit dem Kühlschrank

    Heute stehen in jedem Haushalt ein Kühlschrank und ein Gefriergerät – und damit potentielle Stromfresser. Für den Kühlschrank genügt eine Temperatur zwischen +5° und +7°C vollkommen, für Gefriergeräte reichen -18°C. Kältere Temperaturen verlängern nicht die Haltbarkeit der Lebensmittel, kosten aber deutlich mehr Energie. Für jedes Grad weniger im Kühlschrank oder Eisschrank steigt der Strombedarf um etwa 6% an. Unnötiger Energieverbrauch, den Sie einsparen können.

    Auch der Zustand der Geräte hat einen Einfluss auf deren Energiebedarf. Achten Sie auf gut schließende Dichtungen und entfernen Sie regelmäßig die Eisschicht, die sich durch den Eintritt warmer Luft beim Öffnen des Eisschranks bildet. Dann arbeitet das Gerät am Sparsamten.

  • Wasser sparen - Tipp 1: Sauber gespart mit der Waschmaschine

    Waschmaschinen und Waschmittel können beim Energiesparen helfen. Achten Sie auf die Waschtemperatur – dank moderner Geräte und Waschmitteln ist Kochwäsche heutzutage oft unnötig. Leicht verschmutzte Wäsche wird auch bei 40°C sauber. Im Vergleich zu einer Wäsche bei 60°C sparen Sie so bis zu 50% Energie ein. Achten Sie auch darauf, dass die Maschine immer ganz gefüllt ist oder benutzen Sie für halbe Waschladungen die Spartaste.

    Wenn Sie einen Wäschetrockner benutzen, dann schleudern Sie beim Waschen mit mindestens 1.000 U/min (sofern es die Wäsche zulässt). Je mehr, desto besser. Die Nässe, die schon beim Schleudern aus der Wäsche kommt, muss der Trockner nicht mehr wegheizen. Das lohnt sich doppelt: Es spart Energie und verkürzt den Trocknungsvorgang.

  • Wasser sparen - Tipp 2: Wasser richtig dosieren

    Oft läuft aufgrund des Durchflusses der Wasserhähne viel Wasser ungenutzt ab. Das kostet unnötig viel Energie und Abwassergebühren. Hier kann ein Durchflussmengenbegrenzer helfen, den Wasserverbrauch im Haushalt zu reduzieren. Durchflussmengenbegrenzer sind günstig und mit wenigen Handgriffen selbst installiert. Möglicher Effekt: Bis zu 50% Einsparung bei den Wasserkosten.

  • Heizkosten sparen – Tipp 1: Optimale Durchschnittstemperatur

    Sie können ganz einfach Ihre Heizkosten senken, ohne auf ein angenehmes Wohnklima verzichten zu müssen. Stellen Sie Ihre Heizkörper so ein, dass eine optimale Durchschnittstemperatur herrscht. Dadurch senken Sie langfristig Ihren Verbrauch. Richtwerte für die optimale Temperatur in Haus oder Wohnung:

    • Wohnzimmer: 20–22°C
    • Kinderzimmer: 20°C
    • Bad: 22–24°C
    • Flur: 15–18°C
    • Schlafzimmer: 15–18°C
    • Küche: 16–18°C

    Eine um 1°C reduzierte Raumtemperatur spart bis zu 6% Heizenergie. Die Thermostate regelmäßig anzupassen lohnt sich also.

  • Heizkosten sparen – Tipp 2: Richtige Lüftung bedeutet große Einsparung

    Statt die Fenster stundenlang zu kippen, sollten Sie alle zwei bis drei Stunden stoßlüften. Dabei sind schon einige Minuten weit geöffnete Fenster ausreichend, um die gesamte Raumluft auszutauschen. Am effektivsten handeln Sie jedoch, wenn Sie das Lüften der Räume abhängig von Funktion, Nutzung und Bedarf (z. B. Geruchsbelastung, Luftfeuchtigkeit) machen.

    • Für Wohnräume gilt: mindestens zweimal täglich lüften. Bei vielen Pflanzen, Feuchtigkeitsquellen oder schlechter Luftqualität empfehlen sich weitere Lüftungen.
    • Schlafräume zweimal täglich sowie bei Bedarf lüften. Wenn Sie hier währen der Nacht nicht auf gekippte Fenster verzichten wollen, dann schließen Sie diese zumindest tagsüber.
    • Die Spitzenreiter Küche und Bad sollten drei- bis viermal pro Tag gelüftet werden. Wichtig: Wegen der höheren Luftfeuchtigkeit dabei die Zimmertüren geschlossen halten, damit diese nicht in die benachbarten Räume strömt.

    Wer nach dem Kochen, Duschen oder Baden zusätzlich Stoßlüftungen durchführt, verhindert Kondenswasser an Wänden und Fugen und somit Schimmel.

     

Gewerbetreibende

Energiekosten senken durch Energiemanagement

Besonders für Gewerbetreibende und Industrieunternehmen sind Energiekosten ein wichtiges Thema. Viele Betrieben nutzen bereits die Möglichkeiten eines Energiemanagements. Dieses kann sich rein um die Energieeinsparmöglichkeiten drehen, aber auch zu Prozessänderungen führen, die eine Glättung der Lastspitzen und damit zu einer Ersparnis bei den Kosten für die Leistungsvorhaltung führen. Auch die Eigenerzeugung von elektrischer und thermischer Energie ist ein großes Thema. Bei all diesen Fragestellungen kann ein Energieberater wertvolle Hilfe leisten. Wir haben für Sie eine Liste von unabhängigen Energieberatern aufgestellt.

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