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Schutzbedürftig – unser Grundwasser

Natürliches Grundwasser kommt im Gebiet der Moränenlandschaft südöstlich
von Landsberg vor. Hier entstehen große Mengen, die durch die Quellen der Teufelsküche an die Oberfläche geleitet werden.

Südwestlich von Landsberg -in der Weststadt und an der Hartmahd-
befinden sich zwei Brunnenanlagen, deren Grundwasser in den mächtigen Kieselablagerungen des Lechtals entsteht.

Aufgabe der Kommunen ist u.a. die Wasserversorgung ihrer Bürger. Doch Grundwasser entnehmen und als Trinkwasser liefern, darf nur, wer einen Bescheid des Landratsamtes hat. Und dafür wiederum ist ein Gutachten notwendig, dass nachweist, wo das Grundwasser gebildet wird, dass die Brunnen oder Quellen ausreichend geschützt sind und langfristig bestimmte Mengen entnommen werden können.

Grundwasserschutz mit Landwirten als Partner

Um das Grundwasser optimal zu schützen, gibt es verschiedene Auflagen, die in der Verordnung für ein Wasserschutzgebiet zusammengefasst sind. Darin werden alle Gefährdungsursachen wie beispielsweise Mineralöle, Pflanzenschutzmittel, Nitrat oder Chemikalien berücksichtigt.

Eine tolle Sache: Seit 1995 schließen die Stadtwerke Landsberg Verträge
mit den Landwirten in den Schutzgebieten ab
. Das kommt gut an und ist die sinnvollste Methode, das Grundwasser bestmöglich zu schützen.

Inzwischen haben sich runde 70 Prozent der Landwirte der Kooperation angeschlossen. Sie bewirtschaften eine Fläche von 1.100 Hektar, bei einer Gesamtgröße der Wasserschutzgebiete von 2.600 Hektar.

 

Ihr Ansprechpartner:
Ulrich Heindl
Wasserqualität
T 08191 9478-34
F 08191 9478-49
u_heindl(at)stw-landsberg.de